Elvira Hufschmid
12 m², 2008
Ortsspezifische Rauminstallation mit vor Ort angefertigten Zeichnungen, Senkloten, Kreide, Klebeband, Halterungen
In der geplanten Kunsthalle wird auf einer Grundfläche von 12m² eine zeichnerische Analyse der Raumsituation vorgenommen. Der Fokus liegt dabei auf den nicht-visuellen Wahrnehmungsvorgängen, z.B. die senorische Wahrnehmung und die Fähigkeit des inneren Assoziierens im Zeichenprozess. Die Zeichnungen entstehen in der Annahme, dass mentale Bilder, die an einem Ort auftauchen, mit dem “portraitierten” Ort selbst zu tun haben; als würde der Ort Bilder speichern, die zeichnerisch abrufbar sind. In der Aufzeichnung von ortsbezogenen inneren Bildern entsteht ein Portrait des Ortes, das in Form einer Kartographie von Assoziationen als Installation präsentiert wird.
Elvira Hufschmid lebt derzeit Berlin.



