Pressemitteilung

Fachgruppe erarbeitet Konzept zur zukünftigen Kunsthalle

Initiative Berliner Kunsthalle dringt auf demokratischen Prozess zur Kunsthallengründung

Die Initiative Berliner Kunsthalle hat eine Fachgruppe zum Thema „Öffentliche Berliner Kunsthalle“ gegründet. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, eine umfassende Konzeption der zukünftigen permanenten Berliner Kunsthalle zu erarbeiten.

Die Fachgruppe setzt sich sowohl aus Experten der Temporären Kunsthalle Berlin, des Hamburger Bahnhofs, des Künstlerhauses Bethanien, des NGBK, des BBK Berlin, unabhängigen Kuratoren und Künstlern, als auch aus verschiedenen Galerien wie z.B. Nordenhake, Scheibler Mitte und September zusammen. Repräsentanten des NBK, der Kunstwerke sowie der European Kunsthalle haben Ihre Mitwirkung angekündigt.

„Wir sehen die Notwendigkeit, die Debatte um eine zukünftige Öffentliche Berliner Kunsthalle auf solide Füße zu stellen.“ erklärte Christoph Tannert, Leiter des Künstlerhaus Bethanien und einer der Sprecher der Initiative. Es gelte die bisherige Arbeit des Senats, die sich auf die Standortfrage reduziere, um ein visionäres Kunsthallenkonzept zu ergänzen, dass von den Repräsentanten der Berliner Kunstwelt getragen werde.

Im Juni werde das Konzept der Öffentlichkeit präsentiert und im Rahmen der Konferenz „The Arts and the Cities“ (22./23. Juni) mit internationalen Experten diskutiert.

„Weder die inhaltliche Konzeption, noch den Standort einer öffentliche Kunsthalle kann man am Kabinettstisch beschließen.“ Dies widerspräche der Tradition von Kunsthallengründungen in Deutschland und sei für die lebendige Kunstmetropole Berlin nicht nachvollziehbar, erklärte Alice Ströver, eine der Sprecherinnen der Initiative.

Die Initiative Berliner Kunsthalle befördert seit 2008 die Debatte um eine permanente Berliner Kunsthalle und setzt sich für eine Kunsthalle am Standort Blumengroßmarkt, in Kreuzberg an der Grenze zu Mitte, ein.

Erst kürzlich hatte das Jüdische Museum Berlin verlauten lassen, sich auf das angrenzende Blumengroßmarktareal, eine Landesimmobilie, erweitern zu wollen. Allerdings ohne zu erklären, ob die ganze Markthalle benötigt werde. Laut der TAZ hält Franz Schulz, Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, die Berliner Kunsthalle am Standort Blumengroßmarkt weiterhin für eine „Option“.

 

Rückfragen bitte an:

Florian Schmidt (Pressesprecher)

Tel.: 030 259 00 877
Mobil: 0160 964 12 601
Mail: florian.schmidt@berliner-kunsthalle.de



RSS

Aktuelles

17.10.2011

Totgesagte Kunsthalle wird von Rot-Schwarz wiederbelebt !

Bei den rot-schwarzen Koalitionsverhandlungen wurde eine privat finanzierte Kunsthalle beschlossen, berichtet die TAZ am 17.10.2011  mehr


01.07.2011

Einladung/Invitation

Die Ausstellung 37 manifestos eröffnet am 9.Juli mit Performance, Open-Air-Konzert und Live-Act.  mehr


06.06.2011

Pressemitteilung

Sommerprogramm des Berliner Kunsthalle e.V. präsentiert: Konferenz, Ausstellung, Szenarioworkshops Kunsthalle, Publikation  mehr


21.05.2011

Künstlergespräch

more is more - Gespräch mit Künstlerkollektiv osa feat. Larry K&Ben Benson, Mittwoch 25. Mai 2011, 20:00 Uhr  mehr