Totgesagte Kunsthalle wird von Rot-Schwarz wiederbelebt !
Bei den rot-schwarzen Koalitionsverhandlungen wurde eine privat finanzierte Kunsthalle beschlossen, berichtet die TAZ am 17.10.2011
Aus der TAZ vom 17.10.20111 "...In gleicher Weise sprachen sich beide Parteien für eine Kunsthalle aus, die zeitgenössische Kunst zeigen soll und wie die Bibliothek von Wowereit stark unterstützt wurde. Bezahlen sollen diese allerdings private Investoren. "Hier ist jetzt die Stadtgesellschaft gefragt", sagte Henkel. Wowereit mochte aber nicht ausschließen, dass sich das Land Berlin an den Kosten beteiligen wird." LINK zum Artikel
Damit hatte wohl niemand gerechnet: Die totgesagte Kunsthalle wird wiederbelebt. Doch totgesagte leben bekanntlich länger.
Über Konzept und Standort der Kunsthalle ist noch nichts gesagt. Nur, dass sie im Unterschied zu den Plänen der letzten Koalition privat finanziert sein scheint fest zu stehen.
Steht eine neue Kunsthallendebate bevor? Hoffentlich ein Dialog
Zu wünschen wäre einer neuerlichen Kunsthallendebatte ein behutsamer und integrativer Dialog unter Einbeziehung von ExpertInnen, Kunstszene und interessanter Institutionen aus dem In- und Ausland. Denn ohne einen Dialog dürfte die Kunsthalle kaum von der Berliner Kunstszene und der Stadtgesellschaft aktzeptiert werden.

