Berichterstattung zur Konferenz

TAZ am 22.07.2011 von Ulrich Gutmair

Wem gehört die Stadt?

Ohne Gemeineigentum keine blühende Szene: Auf einer Konferenz zur Kunstpolitik wird die Eigentumsfrage gestellt

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Zitat: "Es klingt daher so logisch wie kämpferisch, wenn Leonie Baumann am Ende eines langen Tages zum Schluss kommt, gegen den Stillstand der Berliner Kulturpolitik helfe nur noch ein breiter Zusammenschluss. Es sei an der Zeit, klare Forderungen zu formulieren. Baumann ist nicht die Einzige an diesem Mittwoch in Berlin, die deutlich macht, dass die Zeit des Konferierens vorbei sein muss."

 

TAGESSPIEGEL am 23.07.2011 von Kolja Reichert

Quartier in Bewegung

Sieben Wochen „Based in Berlin“: Der Gewinn liegt außerhalb der Schau

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Zitat: "Gegen die fortschreitende Homogenisierung des Stadtraums wird seit 2009 zwischen Bezirkpolitikern, Soziologen und Kulturschaffenden das Konzept des „Kreativquartiers“ für die Flächen um den früheren Blumengroßmarkt entwickelt, das der Liegenschaftsfonds jetzt übergeht. Die Stadt droht damit noch die letzten öffentlich aushandelbaren Flächen im Zentrum zu verlieren. Bei der Konferenz „Kunst Stadt Berlin“ vergangenen Mittwoch entstand ein offener Brief an den Senat und die Spitzenkandidaten, der einen Verkaufsstopp öffentlicher Liegenschaften fordert und ähnliche Unterstützung erfahren könnte wie der Brief „Haben und Brauchen“, der Ende 2010 eine nachhaltigere Kunstpolitik einforderte. In der der Abschlussdiskussion rief die Rektorin der Kunsthochschule Weißensee Leonie Baumann zum Zusammenschluss mit anderen sozialen Gruppen auf.

Das sind die beiden größten Gewinne von „Based in Berlin“: die gesteigerte Aufmerksamkeit für Gegenwartskunst und die Repolitisierung der Berliner Kunstszene, aus Empörung über eine scheinheilige Repräsentationspolitik."

 


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