Stefan Höller
„Startloch für die Berliner Kunsthalle“, museale Installation, 2008
Relikte in Leinwand oder als Holzschnitt
„Als Maler freut es mich, den derzeitigen Berliner Blumengroßmarkt auf seinem Weg zur Berliner Kunsthalle um das „Leitmotiv schwarzes Loch“ erweitern zu können. Malerei ist Aktion und Tradition in einem. Als Gerichtszeichner und Stilllebenmaler freut es mich besonders, ein „Loch“ für zwei Tage an einem „Ort des Prozesshaften“ museal installieren zu dürfen, an dem seit über 100 Jahren „blühende Landschaften“ den Besitzer wechseln. Ziel dieser „Invasionsmaßnahme“ ist die Erweiterung unseres Verständnisses für das N I C H T S als Voraussetzung für eine sinnvolle Beschäftigung mit E T W A S. In diesem Sinne möchte mein „Startloch für die Berliner Kunsthalle“ dem „armen Poeten“ von Carl Spitzweg ein zeitgenössisches Denkbild setzen.“
Stefan Höller, geb. 1964, lebt in Berlin.


