Workshopreihe Areal Blumengroßmarkt südl. Friedrichstadt
Der veröffentlichte Ergebnisbericht dokumentiert das „Ergebnis“ eines Workshopverfahrens für das Areal des Blumengroßmarktes, das als Zwischenschritt auf dem Wege zu einer städtebaulichen Planung zu verstehen ist und daher noch nicht abschließend sein kann und will.
Es ist der Südlichen Friedrichstadt als Teil der historischen Innenstadt und seiner besonderen Bedeutung geschuldet, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg für die städtebauliche Entwicklung einen eher ungewöhnlichen Weg gewählt haben. Denn im Gegensatz zu den sonst üblichen Wettbewerbs- und Masterplanverfahren wurde zunächst eine Arbeitsgruppe gegründet, in der Mitarbeiter der Planungsabteilungen von Senat und Bezirk gemeinsam vertiefende Untersuchungen und Analysen zu fachlichen Themenstellungen für die „Südliche Friedrichstadt“ vorgenommen haben.
Der vorliegende Ergebnisbericht dokumentiert die inhaltlichen Schwerpunkte der Diskussion, die Pro’s und Contra’s sowie die verschiedenen Sichtweisen und Handlungs-Vorstellungen, die zu 4 (Haupt-)Varianten geführt haben. Diese stellen ganz bewusst keine abschließenden städtebaulichen Planungsansätze dar, sondern können vielmehr als Grundlage für die weiteren Schritte dienen, in deren Ergebnis eine ausgefeilte Planung erreicht werden soll. Einig war sich ein Großteil der Mitwirkenden, dass kulturelle Nutzungen einen wesentlichen Schwerpunkt der Gebietsentwicklung darstellen müssen und hier ein wichtiger Baustein im „Mosaik“ der kulturellen Standorte zwischen Martin-Gropius-Bau, Topographie, Berlinischer Galerie, Jüdischem Museum und Hebbeltheater bis hin zum Tempodrom oder Deutsche Technikmuseum besteht. Die aktuelle Suche um den künftigen Standort einer Berliner Kunsthalle hat diese Diskussion deutlich beflügelt und bestätigt.
Details können Sie dem
vollständigen Ergebnisbericht (2.4 MB) entnehmen.





